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Warum Start-ups scheitern

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80 – 90 % aller Start-ups scheitern innerhalb von drei Jahren. Das ist schade, denn hinter solch einem neu gegründeten Unternehmen stecken Menschen, stecken Geschichten, Hoffnungen und Träume.

Zu Beginn sind die Neu-Gründer motiviert, wollen durchstarten und träumen vom großen Erfolg.

Die Ernüchterung kommt nach wenigen Monaten: Die Umsätze bleiben niedrig oder ganz aus. Vom Erfolg keine Spur.

In diesem Beitrag geht es um Gründe, warum die meisten Start-ups in den ersten drei Jahren scheitern und wie du es besser machen kannst.

Warum es an den Aufträgen scheitert

Warum ein Start-up-Unternehmen scheitert, kann viele Gründe haben:

  • Die Finanzierung geht schief: Es wurde falsch kalkuliert oder mit mehr Einnahmen gerechnet.
  • Zu hohe Ausgaben für Werbemaßnahmen (ROI).
  • Zu wenig oder keinen Umsatz.

Dabei lassen sich all diese Punkte mit einer Lösung eliminieren: genügend Aufträge.

Wenn man bedenkt, dass die meisten Aufträge online vergeben werden und Käufe ebenfalls online abgeschlossen werden, ist klar, worauf du dich konzentrieren musst.

Das bedeutet: Du brauchst Kunden. Um Kunden zu bekommen, brauchst du Interessenten. Um diese zu bekommen, brauchst du Besucher auf deiner Webseite. Und um Menschen auf deine Website zu locken, musst du Maßnahmen ergreifen, die den Traffic deiner Webseite maximieren.

Man kann zusammenfassen, dass die meisten Start-up-Unternehmen deshalb scheitern, weil sie es nicht schaffen, online genug Aufträge zu bekommen.

Woran liegt das?

Aufmerksamkeit ist die Lösung

Täglich sind mehr als 50 Millionen Deutsche online. (Stand: Oktober 2019, Quelle: Onlinestudie von ARD und ZDF)
Das ist eine wahnsinnig große Zahl, die unfassbar viel Potenzial birgt: Von dieser Menge wirst du doch ein paar Käufer von deinem Angebot überzeugen können, oder nicht?

Das Problem dabei ist: Diese 50 Millionen sind überflutet von Werbung und Informationen. Denn täglich erreichen uns viele Werbebotschaften, die wir nicht aufnehmen können.
Wir nehmen nicht einmal eine Handvoll davon täglich wahr. (– Oder kannst du sagen, welche Werbung dir Google bei deinem letzten Besuch auf der Suchergebnisseite in der rechten Leiste angezeigt hat?)

Das bedeutet: Aufmerksamkeit ist das wertvollste Gut, das du online erhalten kannst. Es ist bares Geld wert.

Aufmerksamkeit ist das wertvollste Gut

Aber wie schaffst du es, viel Aufmerksamkeit auf dein Angebot zu lenken?

  1. Auffallen um jeden Preis: Du erreichst Aufmerksamkeit, indem du mit Farben, Bilder, Musik, Tonalität auffällst. Du provozierst. Diese Variante eignet sich nicht für jedes Unternehmen.
    Aber es funktioniert. Media Markt hat es vorgemacht: „Geiz ist geil“, „Ich bin doch nicht blöd“, usw.
  2. Zielgruppengerecht werben. Das bedeutet, du packst deine Zielgruppe dort, wo sie sich aufhält und wo sich deine potenziellen Käufer nach Lösungen umsehen. Und dann bietest du ihnen genau dort gezielt Lösungen und Mehrwert an.

Die Lösung ist also, dass du Aufmerksamkeit an der richtigen Stelle generierst.

Wie du Aufmerksamkeit generierst

Aufmerksamkeit kannst du über verschiedene Kanäle generieren.
Da gibt es zum Beispiel:

  1. E-Mail-Marketing – Voraussetzung: Du hast Daten deiner Zielgruppe gesammelt, idealerweise den Namen und die E-Mail-Adresse.
  2. Content-Marketing – du produzierst hochwertige Inhalte, die auf deine Zielgruppe zugeschnitten sind und ihnen einen echten Mehrwert bieten: Blogs, Podcasts, Videos, Magazine, Webinare, usw.
  3. Social-Media-Marketing – du bewirbst dein Unternehmen aktiv in den Social-Media-Kanälen, verbindest dich dort mit Interessenten, trittst einschlägigen Gruppen bei, usw.
  4. Affiliate-Marketing – du gehst Partnerschaften mit Unternehmen ein, die deine Produkte oder deine Dienstleistungen für dich anbieten und eine Provision bei erfolgreicher Vermittlung erhalten.

Warum Start-ups scheitern: Diese Fehler solltest du vermeiden

Bei der Traffic-Generierung solltest du ein paar Dinge beachten. Diese sind ausschlaggebend dafür, dass die meisten Start-ups es nicht schaffen, genug Aufmerksamkeit online zu generieren:

  • Stecke dein Geld nicht wahllos in jedes Angebot, dass dir Traffic verspricht. Behalte deine Online-Werbeanzeigen im Auge und kontrolliere regelmäßig, ob sie sich lohnen (ROI / Return of Investment).
  • Plane und kontrolliere deine Marketing-Maßnahmen regelmäßig. Wie effektiv sind deine Maßnahmen auf Facebook, Instagram und Google? Was funktioniert besonders gut? Was funktioniert weniger gut? Konzentriere dich auf das, was gut funktioniert.
  • Kauf keine Backlinks oder Social-Media-Follower. Das bringt dir nichts, weil diese Follower keine echten Interessenten sind und niemals zu Kunden werden. Im schlimmsten Fall wirst du von Google bestraft. Das kann dich dein Ranking kosten oder sogar den Ausschluss deiner Webseite von den Suchergebnissen. Halte dich in jedem Fall an die Regeln. Suchmaschinenoptimierung ist gut und notwendig, aber bleib fair und sauber.
  • Definiere deine Zielgruppe: Streu deine Werbung nicht zu sehr, sondern definiere deine Zielgruppe möglichst exakt. In meinem Beitrag „Buyer Personas für kleine Unternehmen“ kannst du nachlesen, wie das schnell und leicht gelingt. Und dann platziere deine Werbung Zielgruppen-gerichtet und passe deine Tonalität dieser Zielgruppe an.

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3 Schritte, mit denen du deine Wunschkunden anlockst

Es gibt sie, die drei Schritte, mit denen du kontinuierlich deine Wunschkunden anlockst:

1. Vorhandene Kontaktdaten nutzen

Nutze die vorhandenen Daten deiner Interessenten und versende Newsletter. Das ist der direkte Weg zu deinen Kunden. Besser geht es (fast) nicht.

Wichtig: Der Newsletter muss zu der Art gehören, der nicht nervt, sondern echten Mehrwert bietet. Er muss vollgepackt sein mit Lösungen, Wissen und Unterhaltung.

Womöglich verfügst du noch nicht über genug Adressen in deiner Datenbank, um effizientes E-Mail-Marketing betreiben zu können.

Nicht schlimm, verschiebe das auf später. Für die Zwischenzeit kommen noch zwei Schritte:

2. Mehr Besucher einkaufen (legal!)

Hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie du Klicks von deiner Zielgruppe kaufen kannst:

  • Werbung bei den Suchmaschinen (Bing, Yahoo und ganz vorne: Google)
  • Social-Media-Werbung (Facebook, Instagram, Xing, usw.)
  • Werbung auf weiteren Plattformen, wie z. B. YouTube
  • Bannerwerbung

Such dir deine Plattform sorgfältig aus und überlege gut, wie viel Budget du für diese Werbung einplanen willst.

3. Inhalte mit Relevanz erstellen

Biete deiner Zielgruppe relevante Inhalte an. Wenn du die Inhalte selbst erstellen kannst, dann leg sofort los, denn: diese Maßnahmen brauchen vier bis zwölf Monate Zeit, bis sie spürbar werden und du mehr organischen Traffic generierst (mehr hierzu in meinem Beitrag „Crashkurs SEO – Suchmaschinenoptimierung selber machen“).

Relevante Inhalte kannst du zur Verfügung stellen durch:

  • Texte (Blog, Magazin)
  • Audio-Aufnahmen (Podcasts)
  • Videoaufnahmen (YouTube, Webinare, Live-Videos)

Egal für welche Art von Inhalten du sich entscheidest: Über kurz oder lang wirst du damit deine Interessenten anziehen. Vorausgesetzt die Inhalte sind:

  • Unterhaltsam,
  • lehrreich und/oder
  • zeigen Lösungen.

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Fazit: Generiere Aufmerksamkeit

Die meisten Start-ups scheitern innerhalb von drei Jahren, weil sie es nicht schaffen, genügend Traffic für ihre Webseite zu generieren.

Eine statische Webseite reicht heute nicht mehr aus, um online erfolgreich zu sein. Sie muss immerzu mit neuen Inhalten ausgebaut werden. (Lies dazu auch meinen Beitrag „Erfolgreiche Webseiten beantworten diese drei Fragen“.)

Beginne mit einem der oben genannten Schritte. Wenn du kannst, dann kombiniere zwei davon oder idealerweise alle drei:

  1. Nutze vorhandene Kontakte.
  2. Kaufe Traffic ein.
  3. Erstelle relevante Inhalte.

Starte noch heute, damit du in ein paar Monaten die Resultate bemerkst: Mit einem Beitrag im Monat erreichst du in einem Jahr bereits einen Fortschritt.

Als Texterin verbinde ich dich mit deiner Zielgruppe. Ich schreibe individuelle Texte (oder optimiere deine Texte), die mit deiner Stimme zu deiner Zielgruppe sprechen und die keiner im World Wide Web hat – außer dir.

Vereinbare einfach einen Termin für ein kostenloses Beratungsgespräch, ich freue mich auf dich.

Autorenprofil

Nadine Schadt
Ich bin Nadine Schadt, Werbetexterin (BPWD/TC) und freie Texterin für eBooks und Online-Beiträge.

Ich helfe dir, dein Know-how online abzubilden.

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