Kann ein kleines Unternehmen bei Google ganz oben mitspielen?

Kann ein kleines Unternehmen bei Google ganz oben mitspielen

Kleine und vor allem regional arbeitende Unternehmen sind häufig unsicher, wenn es um die Modernisierung der Webseite oder das Starten eines Blogs geht.

  1. Wozu brauchen wir einen Blog?
  2. Haben wir überhaupt eine Chance, bei Google ganz oben zu landen?
  3. Lohnt sich diese Investition?

Das sind drei der häufig gestellten Fragen, wenn es um Unternehmensblogs von Einzelunternehmern, Handwerksbetrieben und kleinen bis mittelständischen Betrieben geht.

Und ich möchte dir noch in der Einleitung kurz und knackig beantworten:

  1. Ein Blog bringt dir mehr Besucher, mehr Umsatz.
  2. Du kannst bei Google ganz oben mitspielen – auch wenn du „nur“ ein Einzelunternehmer bist.
  3. Ja, die Investition lohnt sich. Du brauchst etwas Geduld, aber deine Investition wird sich auszahlen.

Die Grundlagen für deinen Online-Erfolg

Es gibt zwei Dinge, die die Grundlage für deinen Online-Erfolg bilden. Darauf bauen alle weiteren (optionalen) Marketing-Strategien auf, wie z. B. Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing, Suchmaschinenwerbung, usw.

Die beiden Grundlagen sind:

  1. Eine moderne Webseite, die die Probleme deiner Kunden kennt und löst („Erfolgreiche Webseiten beantworten diese 3 Fragen“).
  2. Die regelmäßige Veröffentlichung neuer Blogbeiträge, die deine Zielgruppe interessiert.

Am Ende locken nicht nur ein gutes Google Ranking, sondern auch viele regelmäßige Besucher auf deiner Webseite.

Rate einmal, was passiert, wenn monatlich nicht nur 10, sondern 10.000 Menschen auf deine Webseite kommen.
Richtig. Dein Umsatz wird steigen.

Menschen kaufen nie ohne Emotion

Denk daran: Menschen kaufen niemals ohne Emotion. Manchmal reicht schon ein sympathischer Beitrag über die letzte Weihnachtsfeier, um deine Interessenten emotional an dich zu binden. Du bleibst im Kopf deiner Besucher und erhältst vielleicht sogar den nächsten Auftrag.

Geht das nicht ohne das ständige Bloggen?

Natürlich darfst du sich fragen, ob in Zeiten von YouTube und der Überschwemmung mit Bildmaterial, Texte wirklich noch so wichtig sind. Und ob das Bloggen wirklich sein muss.

Auch hier lautet die Antwort eindeutig: Ja!

Denn Bloggen ist längst kein Online-Tagebuch mehr, das von gelangweilten IT-lern geführt wird.

Bloggen bedeutet zu zeigen, was du im Angebot hast, wer du bist, wie du arbeitest und welche Probleme du löst. Du positionierst dich damit als Experte in deiner Branche und steigern deinen Bekanntheitsgrad.

Du schaffst Nähe und Bindung zwischen deinen Kunden und deiner Firma. Unbezahlbar.

Natürlich müssen ein paar Bedingungen erfüllt sein, damit dein Blog auch den gewünschten Erfolg erzielen kann:

  • Die Inhalte müssen interessant oder unterhaltsam sein, am besten jedoch eine Problemlösung für deine Leser beinhalten (eine Mischung aus allen drei Punkten auf deinem Blog ist perfekt).
  • Du solltest einigermaßen passabel schreiben und die Deutsche Grammatik beherrschen (alles andere schadet deinem Firmenimage mehr, als dass es dir nutzt).
  • Inhalte müssen regelmäßig veröffentlicht werden. Ohne Wenn und Aber.

Vorteile deines Unternehmensblogs

Natürlich muss es sich lohnen, wenn du Zeit oder Geld in einen Unternehmensblog steckst. Du möchtest wissen, was du konkret davon hast, wenn du in einen Blog investierst:

  • Vertrauen: Blogs sorgen dafür, dass die Leser dir vertrauen. Du verrätst „Geheimnisse“, bietest Einblick in deine Firma und in dein Arbeiten. All das bindet deine Kunden und schafft Vertrauen.
  • Expertenstatus: Zeige mit deinem Blog, dass du weißt, wovon du sprichst. Beweise deinen Interessenten, dass du ein Experte bist und steigere so deinen Bekanntheitsgrad.
  • Problemlösungen: Menschen sind aus folgenden Gründen im Internet unterwegs: sie suchen Unterhaltung, möchten etwas Lernen oder ein Problem lösen. Biete deinen Lesern genau das an und sie werden zurückkommen. Wenn du imstande bist, die Probleme deiner Leser zu lösen, wirst du neue Kunden dazugewinnen.
  • Kundenbindung: Leser werden immer wieder zu dir zurückkommen, solange du regelmäßig neue Inhalte veröffentlichst. Damit bleibst du im Kopf deiner Leser.
  • Social Media: Mit einem stetig wachsenden Blog hast du immer genug Material, um deine Social-Media-Kanäle zu füttern. Interessenten finden so über Facebook und Co. den Weg auf deine Webseite und bescheren dir ein steigendes Google Ranking und neue Aufträge.

Warum statische Webseiten nicht ausreichen

Viele kleinere Unternehmen erstellen eine Webseite (oder lassen sie erstellen) und haken dieses Thema dann ab. Das ist natürlich möglich, keine Frage. Ab und zu sollte die Seite mal auf Sicherheitslücken geprüft und aktualisiert werden, doch du bist zumindest online erreichbar.

Solch eine Webseite wird jedoch niemals im Ranking ganz oben landen.

Eine Webseite muss kontinuierlich um weitere Inhalte ergänzt werden, damit sie bei Google ganz oben mitspielen kann.

Eine Webseite muss wachsen um von Google bemerkt zu werden

Denn: Google erkennt, welche Websites einen echten Mehrwert bieten. Und Google erkennt auch, wenn deine Besucher auf deiner Webseite verweilen. Damit wird dein Internetauftritt als wertvoll eingestuft und dein Ranking verbessert sich.

Deshalb ist es wichtig, dass du deine Kunden kennst und ihnen genau das anbietest, was sie brauchen und suchen. (Hier geht es zu meinem Beitrag „Buyer Personas für kleine Unternehmen: So erstellst du deinen idealen Kunden“.)

Warum du regelmäßig bloggen solltest

Alles, was du tun musst, ist bloggen. Ohne Wenn und Aber.

Veröffentliche mindestens einmal im Monat einen Beitrag auf deiner Website zu einem relevanten Thema, welches deine Firma, deine Marke, dein Produkt betrifft. Wenn es schneller gehen soll, dann veröffentliche öfter.

Mit der Menge an Beiträgen, die du regelmäßig veröffentlichst, kannst du den Anstieg deines Google Rankings beschleunigen.

(Wenn du nur ein oder zweimal im Jahr einen Beitrag veröffentlichst, wirst du kaum einen Unterschied bemerken. Ebenfalls nicht, wenn du drei Wochen lang regelmäßig einen Beitrag in der Woche veröffentlichst, dann aber plötzlich damit aufhörst. Die Entscheidung für einen Blog bedeutet: Verpflichtung zur regelmäßigen Veröffentlichung.)

Jeden Monat erscheinen Millionen neuer Blogbeiträge allein über WordPress. Das Bloggen ist kein Hexenwerk und geht mit der Zeit immer schneller. Du kannst das auch!

Die Qualität deiner Inhalte ist dabei besonders wichtig: sie müssen deiner Zielgruppe nutzen.

Tipps für das Bloggen

Hier habe ich ein paar Tipps für dich, die dir beim Einstieg in das Bloggen helfen:

  • Blogge regelmäßig: Plane das Bloggen fest in deinen Tagesablauf mit ein. Wenn du selbst nicht bloggen kannst oder möchtest, dann beauftrage einen Texter mit der Erstellung der Inhalte.
  • Kopiere niemals Textinhalte aus anderen Quellen. Google ist imstande, doppelte Inhalte zu finden. Damit wird dein Ranking sogar verschlechtert. Schreibe die Texte immer individuell und auf dein Unternehmen abgestimmt. Ohne Ausnahme.
  • Sammle alle potenziellen Themen für deinen Blog in einem Notizbuch, so hast du immer genug Themen, über die du schreiben kannst. Ideen findest du übrigens auch in meinen Beitrag „51 Ideen für Blog-Themen, die deine Leser lieben werden“.
  • Schau dich ruhig einmal bei deinen Mitbewerbern um. Wer hat einen Unternehmensblog und welche Kundenprobleme werden wie gelöst? Wichtig: Nur inspirieren lassen, auf keinen Fall kopieren oder abschreiben. Wenn ein Blog in deiner Branche noch unüblich ist: umso besser, nutze diesen Vorteil! Ohne Konkurrenz holst du dir die Interessenten noch schneller auf deine Webseite.
  • Merke dir genau, welche Fragen deine Kunden und deine Zielgruppe stellen: Welche Probleme haben sie, was beschäftigt sie? Dies sind genau die Themen, über die du schreiben solltest.
  • Erstelle dir einen Redaktionsplan, mit dem du deine Beiträge und Termine im Blick behältst. Eine einfache Excel-Tabelle reicht hier vollkommen aus. Mit WordPress kannst du Beiträge ganz einfach vorausplanen. So kannst du auch Zeiten mit höherer Auftragslage oder Urlaubszeiten, in denen du nicht zum Bloggen kommst, gut vorbereiten.

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Erfolgskontrolle

Manchmal ist es schwierig, die Begeisterung für das Schreiben aufrechtzuerhalten (wenn du nicht gerade so verrückt nach Worten bist wie ich).

Du hast immerhin noch dein Tagesgeschäft zu erledigen und das ist das, was dir die Scheinchen zum Leben bringt, habe ich recht?

Gerade deshalb ist es wichtig, dass du die Ergebnisse deiner Blogbeiträge regelmäßig überprüfst. Das kann dich zusätzlich motivieren, weiterzumachen.

Nach einem Jahr kannst du dir anschauen, welche Beiträge besonders beliebt sind und welche nicht. Und diese dann auswerten: Sprichst du wichtige Probleme deiner Kunden darin an? Sind sie besonders witzig oder sachlich geschrieben?

Dabei sind nicht nur die Besucherzahlen auf deinem Blog wichtig, sondern vor allem auch die Verweildauer. Immerhin sagt sie aus, wie interessant deine Inhalte für deine Besucher sind. Mit Google Analytics kannst du diese Zahlen kinderleicht prüfen.

Übrigens: Wenn du heute mit dem Bloggen beginnst, dauert es im Durchschnitt 35 Wochen, bis du bei Google rankst! (Aber nur etwa 16 Wochen, wenn deine Seite schon etabliert ist.)

Ich weiß, dass diese Information sehr hart ist, vor allem wenn du in einen Texter investierst und gleich Ergebnisse sehen willst. Aber hier brauchst du wirklich Geduld.
(Meine Faustregel: Ein Jahr Geduld, dann werden die Ergebnisse im Ranking und an den Umsatzzahlen sichtbar.)

Die Sache mit den Keywords

Ich möchte auch das Thema Keywords noch aufgreifen:

Wenn du bloggst, dann ist es nicht nötig, unnatürlich viele Keywords in einen Text zu stopfen, damit er bei Google gut rankt. Du wirst viele Beiträge schreiben, deren Themen sich überschneiden. So sorgst du automatisch für eine optimale Keyword-Dichte. Und Google ist inzwischen so schlau, dass es erkennt, worum es in deinen Texten geht und dich entsprechend rankt.

Eine weitere Sache, die du wissen solltest:

Wenn du eine statische Webseite mit (nehmen wir einmal an) 9 Unterseiten hast, dann schickst du 10 Webseiten mit etwa 10 Keywords ins Rennen um ein gutes Google Ranking.

Veröffentlichst du nun aber ein Jahr lang monatlich mindestens einen Beitrag, dann verdoppeln du damit die Keywords, über die du bei Google gefunden werden kannst. Und das mit nur 12 Blogbeiträgen im Jahr.

Hierfür ein Beispiel:

Nehmen wir einmal an, du bist ein lokales Orthopädie-Fachgeschäft. Nun hast du eine statische Webseite mit einer Startseite und ein paar Unterseiten mit deinen Leistungen. Du stellst dein Team vor, hast eine Philosophie und eine Kontaktseite.

Du wirst fachlich höchstwahrscheinlich nur mit deiner Startseite und den Leistungen ranken.

Wenn du jeden Monat einen weiteren Beitrag veröffentlichst, zum Beispiel über Stützbänder beim Sport im Januar und über Gehhilfen im Februar, dann rankst du wenige Wochen später schon mit zwei weiteren Keywords.

Sollte jemand nach Informationen zu Gehhilfen suchen, dann findet er diese bei dir und weiß auch gleich, dass er mit dir einen Profi gefunden hat. Immerhin spendierst du diesem Thema sogar einen Blogbeitrag. Hierfür fahren deine Kunden auch gerne in die nächste Stadt, um in dein Ladengeschäft zu kommen.

Positioniere dich als Experte auf deinem Gebiet


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Texter beauftragen: Ja oder nein?

Stelle dir folgende Fragen:

  • Kann ich selbst Beiträge verfassen?
  • Habe ich die Zeit, regelmäßig zu bloggen?
  • Bin ich mutig genug, mein Wissen zu teilen und mich online zu präsentieren?
  • Kann ich einen starken Auftragsanstieg überhaupt abfangen? Kann ich notfalls Aufträge absagen?

Erfolgreiche Unternehmer haben oft ein Gespür dafür, wann es sich lohnt selbst Hand anzulegen oder eine Dienstleistung auszulagern. Vielleicht hast du Angestellte, an die du Arbeit regelmäßig delegierst? Eine Haushaltshilfe, einen Gärtner? Mit Sicherheit aber einen Steuerberater und einen Anwalt. Dann weißt du, wovon ich spreche.

Wenn du darüber nachdenkst, Beitragstexte auszulagern, liegt das vielleicht nicht unbedingt immer an der fehlenden Zeit, einen Text zu schreiben. Manchmal ist das Drumherum auch dafür verantwortlich.

Für neue Beiträge braucht man Ideen und eine Keyword-Recherche. Danach warten Meta-Description, Anpassung des Permalinks und Beitragsbilder. Und zum Schluss gibt es noch ein CMS (WordPress, Jimdo, Wix), mit dem du den Beitrag online stellst. Viele Unternehmer haben keine Zeit, sich all die Kenntnisse anzueignen, die es dafür benötigt.

Wenn du all das selbst tun kannst und genug Zeit dafür hast, dann legst du am besten sofort los. Ansonsten lässt du dir ein Angebot von einem Texter machen.

Fazit: Lege sofort los mit dem Bloggen

In einigen Monaten schon kannst du die ersten Resultate deiner Arbeit bemerken.

Egal wie schwer es zu Beginn ist: Mach einfach weiter! Hör niemals auf!

Gerade zu Beginn fehlen die Besucher und du bloggst hauptsächlich für sich selbst. Das kann frustrierend sein. Aber das wird nicht so bleiben, versprochen!

Brauchst du Hilfe beim Texten? Oder brauchst du jemanden, der deine Texte für deinen Blog optimiert? Schreib mir.

Welches ist deine größte Hürde zum Blog?

Autorenprofil

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Nadine Schadt
Ich bin Nadine Schadt, Werbetexterin (BPWD/TC) und freie Texterin für eBooks und Online-Beiträge.

Ich helfe dir, dein Know-how auf deine Webseite zu bringen.

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