7 Schritte zu deiner erfolgreichen WordPress-Seite

7 Schritte zu deiner erfolgreichen WordPress-Seite

WordPress hat die Erstellung von Online-Auftritten revolutioniert. Egal, ob privater Blogger oder Unternehmer: Mit WordPress erstellst du Webseiten und Blogs, die keine Wünsche offen lassen – weder was die Leistung, noch was das Design betrifft – dank unzähliger Themes.

WordPress ist für Anfänger, sowie Fortgeschrittene und Profis gleichermaßen geeignet.
Da es sich um eine Open-Source-Plattform handelt, findest du unzählige Add-ons, mit denen du dein WordPress individuell anpassen kannst.

Hier kommen 7 Schritte, mit denen du eine erfolgreiche WordPress-Seite starten und optimieren kannst.

Was ist WordPress?

Bei WordPress handelt es sich um ein kostenloses Content-Management-System (CMS).
Es bietet dir eine Oberfläche, mit welcher du deine Inhalte (Content) auf deiner Webseite veröffentlichen kannst.

Egal, ob es sich dabei um deinen Internetauftritt, deinen Webshop, dein Magazin oder deinen Blog handelt – egal, ob du Texte, Videos, Podcasts oder Bilder veröffentlichst. WordPress ist das CMS schlechthin.

Über ein Drittel aller Webseiten weltweit laufen unter WordPress.

Hier kommen ein paar Tipps, die du beachten solltest, wenn du darüber nachdenkst, mit WordPress zu arbeiten.

1. Dein Webhoster

Die Wahl deines Webhosters ist eine der wichtigsten Entscheidungen, bevor du damit beginnst, die Inhalte deiner Webseite auszuarbeiten.

Achte auf Schnelligkeit, Sicherheit, Verlässlichkeit und auf den Preis.
Es gibt viele Hoster, die hübsche Oberflächen und eine Menge „Schnickschnack“ anbieten, wie z. B. Cloud-Space. Wäge ab, ob du all das wirklich brauchst.

Wichtig finde ich außerdem, dass eine 1-Klick-Installation von WordPress bei deinem zukünftigen Hoster möglich ist. Das ist bei den meisten Anbietern heute jedoch selbstverständlich.

Übrigens: Was die Wahl des richtigen Hosters angeht, lohnt sich ein Vergleich zwischen verschiedenen Hostern und ggf. die Einbeziehung von Kundenbewertungen, die ähnliche Anforderungen wie du an einen Hoster haben.

Wenn du viele Domains benötigst oder ausschließlich privat bloggen möchtest, steht der Preis und der Webspace hier womöglich an oberster Stelle; wohingegen eine Unternehmenswebseite, die Kunden einen Login-Bereich anbietet, einen besonderen Wert auf Sicherheit legt.

2. Der Name deiner Domain

Bevor du darüber nachdenkst, online zu gehen, solltest du dir eine Domain registrieren.

Die Domain ist wichtig, sie ist die Identifikation deiner Inhalte nach außen: Was die Domain verspricht, halten die Inhalte.
Alles andere sorgt für Irritation.
(Wenn du eine Domain mit „autohaus-brammhuuper.de“ registrierst und unter dieser Domain als Fotograf bloggst, sorgt das für Irritation bei deinen Lesern. Die Irritation kann stark sein, sodass sie den Erfolg deiner Webseite beeinflusst.)

Idealerweise ist deine Domain kurz und einprägsam.

Such dir zuerst einen Hoster und registriere dann erst eine Domain (das erspart dir später den Aufwand, wenn du die Domain zu deinem endgültigen Hoster umziehst).

3. Das WordPress-Theme

Ein Theme ist die grafische Oberfläche deiner Webseite. Das Design.

Es gibt Unmengen an Themes, die du kostenlos nutzen darfst.

Der Nachteil vieler kostenloser Themes ist, dass häufig der Theme-Ersteller prominent auf deiner Webseite in der Fußleiste erwähnt wird.
Für einen privaten Blog mag das noch akzeptabel sein, für ein Unternehmensblog ein No-Go.

So umgehst du Fremdwerbung auf deiner Seite:

  • Lösche den Schriftzug aus dem Quelltext (nur erfahrenen Nutzern empfohlen).
  • Wähle ein Theme, das keine Fremdwerbung zeigt (die Suche kann Zeit und Nerven beanspruchen, aber ich kann dir versichern, dass es diese Themes gibt).
  • Bezahle für die Pro-Version deines Lieblings-Themes. Diese bietet dir i. d. R. eine ganz einfache Möglichkeit, den Footer anzupassen und die Werbung zu löschen. Kostenpunkt: bis zu 200 €.

Achte darauf, dass dein gewähltes WordPress-Theme zu deiner Branche und deiner Nische passt. Denn auch hier kannst du deine Zielgruppe mit dem falschen Design irritieren und in die Flucht schlagen.

4. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Die Optimierung deiner Inhalte für die Suchmaschinen ist ein wichtiger Punkt.

Wenn du deine Inhalte nicht für Google optimierst, dann ist es, als ob du nicht online bist.

Achte darauf, dass du einen ansprechenden Seitentitel hast, dass die Beschreibung aussagefähig ist und dass deine Bild-Tags richtig ausgefüllt sind.

Hier findst du meinen Beitrag darüber, wie du Suchmaschinenoptimierung (SEO) einfach selber machen kannst.

Empfehlenswert: das Plugin YoastSEO für WordPress. Es gibt dir zu jeder deiner erstellten Seiten Ratschläge, was du optimieren kannst, um besser von den Suchmaschinen gefunden zu werden. Das Tool ist in der Gratisversion ausreichend.

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5. Die Sicherheit deiner WordPress-Seite

Abhängig von dem Thema und der Nische deiner Webseite ist es wichtig, dass du sowohl deine Inhalte, als auch die Daten deiner Nutzer vor Angriffen schützt.

Ebenfalls wichtig: Eine SSL-Verschlüsselung. Die meisten Hoster bieten gegen einen Aufpreis eine solche Verschlüsselung an.
Buche diese Option in jedem Fall hinzu. Ohne dieses SSL-Zertifikat wird deine Webseite als unsicher eingestuft.

Das wirkt sich auch auf deinen Erfolg bei den Suchmaschinen aus.

6. Plugins für WordPress

Das beste Feature bei WordPress ist die Möglichkeit, Plugins zu installieren.

Es gibt Plugins für alles: Suchmaschinenoptimierung, Page Builder, Analysetools, Inhaltsverzeichnisse (das Inhaltsverzeichnis dieses Beitrags wurde ganz automatisch mit solch einem Plugin erstellt).

Mithilfe von Plugins kannst du einen Shop auf deiner Webseite implementieren oder Schnittstellen zu anderen Programmen oder Webseiten erstellen.

Auch Formulare oder Social-Media-Shares werden damit zum Kinderspiel.

Aber Vorsicht: Jedes Plugin beschwert den Quellcode deiner Webseite und kann sie spürbar langsamer machen.
Entscheide dich daher für die wichtigen Plugins und lass alle Spielereien weg.

Prüfe regelmäßig, ob du installierte Plugins (noch) benötigst und deinstalliere sie gegebenenfalls.

7. Analytics

Mit WordPress hast du umfangreiche Möglichkeiten, die Daten deiner Webseite aufzuzeichnen und auszuwerten.

Wichtig sind vor allem die Anzahl deiner Besucher, woher deine Besucher kommen, wie viele Seiten sie besuchen, wie lange sie bleiben und wie viele bei dir ein Produkt kaufen oder weitere Informationen anfordern (Leads).

Du kannst hierfür DSGVO-konforme und einfache Auswertungsmöglichkeiten via Plugins nutzen oder Google Analytics installieren.

Zweites benötigt stets die Einverständniserklärung deiner Besucher via Cookie-Banner und ist daher nicht so zuverlässig wie reine Zugriffsstatistiken.
Auf der anderen Seite loggen Zugriffsstatistiken ausschließlich reine Zugriffe – auch die, die du nicht mit auswerten möchtest, wie z. B. Besuche von Bots, die lediglich auf deine Kontaktformulare zugreifen.

Eine Kombination von beiden Auswertungen liefert dir einen zuverlässigen Anhaltspunkt der wichtigen Daten deiner Webseite.

Fazit: Mit WordPress bist du gut gerüstet

WordPress lässt keine Wünsche offen und ist eine gute Wahl, wenn es um deinen Webauftritt, deinen Blog, deinen Online-Shop geht.

  1. Webhoster: Investiere direkt zu Beginn ein wenig mehr Zeit in die Auswahl des richtigen Webhosters.
  2. Domainname: Suche dir deine Domain sorgfältig aus, sie sollte nachträglich nicht mehr geändert werden (vor allem dann nicht, wenn deine Seite bereits bekannt ist und bei Google rankt).
  3. Theme: Bevor du loslegst, suche dir dein WordPress-Theme aus – auch hier schmerzen spätere Änderungen und sind mit einem hohen Aufwand verbunden.
  4. Suchmaschinenoptimierung / SEO: Optimiere jede deiner Seiten für die Suchmaschinen. YoastSEO leistet einen wertvollen Beitrag und macht dir dein WordPress-Leben einfacher, wenn es um die Suchmaschinenoptimierung geht.
  5. Sicherheit: Lege einen hohen Wert auf die Sicherheit deiner Seite. SSL-Zertifikate sind ein Muss.
  6. Plugins: Nutze die Vorteile, die dir Plugins bieten, aber übertreibe es nicht. Zu viele Plugins wirken sich negativ auf die Schnelligkeit deiner Seite aus (und damit auf dein Google Ranking).
  7. Analytics: Nutze die Möglichkeiten, die dir WordPress bietet, um die Statistiken deiner Webseite DSGVO-konform auszuwerten.

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